Wir bekommen viele Fragen zur Latenz. Eigentlich nur eine Frage, aber von vielen Leuten, etwa: „Was ist das?“. In der Audiowelt lautet die einfache Definition von Latenz: die Zeit, die ein Signal braucht, um von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Aber lassen Sie uns das in den Kontext setzen.
In der Akustik beträgt die Schallgeschwindigkeit (in der Luft) 1125 Fuß pro Sekunde (343 m/s) bei 68 Grad (F) auf Meereshöhe. Schall braucht also fast fünf Sekunden, um 5280 Fuß (eine Meile) zurückzulegen. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Höhe beeinflussen die Geschwindigkeit leicht, aber diese Zahl ist der allgemeine Basiswert. Licht hingegen ist um mehrere Größenordnungen schneller als Schall – 186,000 Meilen pro Sekunde (300,000,000 m/s), für diejenigen, die zu Hause mitzählen. Aus praktischen Gründen können wir sagen, dass Licht hier auf der Erde sofort wahrgenommen wird. So schnell ist es.
Wir alle haben schon einmal die Erfahrung gemacht, Blitze zu sehen und später den Donner zu hören. Dasselbe gilt, wenn man einen Jet am Himmel hört und aufblickt und feststellt, dass das Flugzeug voraus davon, wo Sie den Klang wahrnehmen. Oder Sie stehen in einiger Entfernung von den Lautsprechern bei einem Veranstaltungsort im Freien und bemerken eine Verzögerung zwischen dem, was Sie sehen, und dem, was Sie hören.
In der Akustik wird diese akustische Verzögerung allgemein als, nun ja, Verzögerung bezeichnet. Sie ist real, vorhersehbar und messbar. Sie ist eine Konstante. Sie ändert sich nicht. Das ist Physik! Die Verzögerungszeit wird normalerweise in Tausendstelsekunden gemessen – Millisekunden (ms). Als Referenz: Ein Schall benötigt 267 ms, um die Länge eines Fußballfeldes (300 Fuß/1125 Fuß) zurückzulegen. Das ist über eine Viertelsekunde.
Latenz … wir kommen dahin.
Die Einführung von digitalem Audio, insbesondere hochauflösendem digitalem Audio, brachte viele Vorteile mit sich – es lässt sich leicht speichern, bietet endlose Verarbeitungs- und Bearbeitungsoptionen und kann ohne Qualitätsverlust kopiert werden, um nur einige zu nennen. Digital ist heute die Standardplattform für praktisch jede Audioanwendung. Von der Entstehung eines Tons bis zu seinem Abspielen – wenn er durch ein Audiogerät geht – ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Ton mindestens eine digitale Audiokomponente durchlaufen hat. Und digitales Audio besteht im Grunde aus Daten.
Und das ist es. Um analoges Audio in digitale Form umzuwandeln und umgekehrt, sind Konverter erforderlich, und die Konverter brauchen eine winzige Weile, um ihre Arbeit zu erledigen. Diese kleine Zeitspanne nennt man Latenz. Es dauert noch einmal eine winzige Weile, um digitales Audio zu verarbeiten, noch ein bisschen mehr, um es zu puffern, und noch mehr, um es zu übertragen. All diese Dinge addieren sich, sodass mehrere Elemente eines digitalen Audiosignalpfads letztendlich die Zeit beeinflussen können, die das Signal braucht, um von einem Punkt zum anderen zu gelangen. Obwohl sie real und messbar ist, ist die digitale Latenz im Gegensatz zur oben besprochenen akustischen Verzögerung keine Konstante und es gibt viele Variablen. Die Latenz kann so minimal sein, dass sie keine wahrnehmbaren Auswirkungen hat – wir nennen das geringe Latenz. Sie kann aber auch so lang sein, dass sie ablenkt und die Verständlichkeit verringert – wir nennen das einen Albtraum.
Latenz spielt bei Echtzeit-Audioanwendungen eine große Rolle. Live-Ansprachen, Live-Musik, Live-Übertragungen, Live-Klassenzimmer, Sie wissen schon, was ich meine. In diesen Beispielen wäre eine übermäßige Latenz für den Zuhörer schädlich. Es ist entscheidend, dass wir sehen und hören im Einklang sein, insbesondere wenn es um unsere Welt und unsere Leidenschaft geht: Lösungen für unterstützendes Zuhören und Sprachinterpretation.
Die gute Nachricht ist, dass die Latenzzeit minimiert werden kann. Überlegenes Produktdesign, gewissenhafte Entwicklung, Komponenten höchster Qualität und die Anwendung bewährter Verfahren können zu außergewöhnlichen Audioprodukten mit geringer Latenzzeit und ohne merkliche Verzögerung führen. Aus diesem Grund sprechen wir bei Listen Technologies über Latenzzeit, veröffentlichen Latenzspezifikationen und liefern Produkte, die die branchenweit beste Leistung bei geringer Latenzzeit bieten.
Nehmen HörenWIFI Beispielsweise kann ein Veranstaltungsort Audio über sein vorhandenes WLAN-Netzwerk direkt auf die Smart-Geräte oder dedizierten ListenWIFI-Empfänger seiner Gäste streamen.
Da es sich um Listen handelt, wissen Sie, dass es hervorragende Audioqualität und Benutzerfreundlichkeit bietet. Und da Sie nun über Latenz Bescheid wissen, werden Sie diese ListenWIFI-Spezifikation besonders bedeutsam finden:
Das stimmt, 40 bis 60 ms. Das ist fast nichts.
Bei Listen geht es nicht nur um Audio, sondern um das gesamte Erlebnis. Wenn Sie sich schon einmal die Unsere Geschichte Seite dieser Website haben Sie Folgendes gesehen:
Listen Technologies bietet Veranstaltungsorten die Möglichkeit, zu unterhalten, zu unterrichten und mit der Welt und ihren grenzenlosen Möglichkeiten in Kontakt zu treten, indem die richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort bereitgestellt werden … nahtlos.
Der Teil „zur richtigen Zeit“ … ist real. Hören Sie einfach zu.
Geschrieben von Larry Lauzon
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